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Der Verein KGV Hölter e.V.

Idyllisch inmitten des Waldes im Rumbachtal gelegen findet die Kleingartenanlage Hölter in Platz. Mit einer Nutzfläche von ca. 4.600m2 verteilt auf 16 Gärten, darin enthalten das öffentliche Grün von rd. 320m2 gehört sie zu den kleinsten Anlagen im Kreisverband Mülheim an der Ruhr.

Die ersten Pächter bewirtschafteten den Acker bereits schon 1933. Sie wohnten überwiegend in der unmittelbaren Nachbarschft, bearbeiteten die Gärten als reine Nutzgärten.

Ursprünglich war die Anlage Hölter dem Kleingärtnerverein Süd angeschlossen. Aufgrund der räumlichen Entfernung beschlossen die Mitglieder Hölter die Abspaltung. Am 12.11.1996 wurde die Vereinsgündung vollzogen.

 

Kleingärten im Wandel

Nach Vorstellungen des Leipziger Arztes Moritz Schreber (später als Namensgeber für die sog. "Schrebergärten") sollten bereits Mitte des 19. Jahrhunderts die Gärten auch zur "körperlichen Ertüchtigung" dienen und dem Bürger den Anbau von Obst und Gemüse zur Eigenversorgung ermöglichen. Kleingärten dienen also nicht nur der Erholung in der Natur.

Mittlerweile sind die entstandenen Kleingartenanlagen aus der Architektur der Städte und Gemeinden nicht mehr wegzudenken. Sie leisten einen großen Beitrag zur Verbesserung der Wohnqualität und des Stadtklimas, denn gerade in diesen Anlagen wird der Erhalt der Natur und Artenvielfalt (nicht nur per Gesetz) gefördert. Kleingärtnern mit der Natur ist nunmehr eine der zentralen Aufgaben eines jeden Gartenpächters, der dazu insbesondere durch die zahlreichen ausgebildeten Fachberater*innen Unterstützung erfahren kann.

Das Image vom Schrebergarten zum Kleingarten wandelt sich nicht nur in der Bevölkerung. Besonders attraktiv sind die Gärten für Familien mit Kindern, die dadurch den Umgang mit den Erzeugnissen und den notwendigen Schutz der Natur spielerisch erlernen können.

Doch leider geraten die Grundstücke der Kleingärten immer mehr in den Fokus der lokalen Politik. Durch die stetig wachsende Konkurrenz mit dem Wohnungsbau und den dafür fehlenden Flächen wird der Druck auf die Vereine und Mitglieder immer größer. Insbesondere die kosequente Einhaltung gesetzlicher Verpflichtungen (Bundeskleingartengesetz, Bau- und Gartenverordnung, etc.) ist die entscheidende Basis für den Erhalt der Kleingärtnervereine.

In diesem Zusammenhang ist eine strategische Ausrichtung des KGV Hölter e.V. von enormer Wichtigkeit, um den Fortbestand der Anlage zu sichern und damit auch die Arbeit unserer Vorfahren zu ehren. Dazu wird u.a. der Vorstand in den nächsten Jahren innovative Ansätze finden, die zur Attraktivität der Anlage für die Mitglieder ebenso wie für die Öffentlichkeit beitragen.

Einer der ersten Schritte des aktuellen Vorstandes ist diese Internetpräsenz. Sie soll die Mitglieder des KGV Hölter sowie Mitglieder anderer Kleingärtnervereine darin ermutigen und unterstützen, sich dem Wandel zu stellen, Hilfe und Ideen einzuholen, die Solidarität untereinander zu fördern. Dazu bedarf es bestimmt einiger Anstrengungen, wenn es darum geht, alte Vorstellungen über Bord zu werfen und sich auf neue Ideen einzulassen. Ferner sollte die Werbung für den Verein duch die Anwerbung neuer Mitglieder im Vordergrund stehen. Auch wenn die Zahl der Parzellen sehr begrenzt und die Zahl der Pächterwechsel überschaubar ist, kann es für passive Mitglieder dennoch Anreize geben, dem Verein seine Unterstützung zu gewähren.

Auf eine spannende Zukunft. Gut grün.